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Stress Definition

Der Wortursprung des Begriffs Stress leitet sich von dem lateinischen Wort stringere ab und bedeutet übersetzt "anspannen". Der Begriff kommt nicht nur in der Psychologie zum Einsatz, sondern wird in verschiedenen Bereichen und Wissenschaften genutzt, wobei sich die Bedeutungen je nach Fachrichtung teilweise stark unterscheiden.

So meint die Stress Definition in der Geologie einen einseitig gerichteten Druck in der Tektonik, während es in der Medizin gleich verschiedene Stressformen gibt. Metabolischer Stress meint zum Beispiel eine Belastung des Stoffwechsels; während oxidativer Stress eine Stoffwechsellage beschreibt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff meist als Synonym für eine hohe körperliche und psychische Belastung verwendet.

 

Schwierigkeiten bei der Stress Definition

Bis heute gibt es keine festgelegte Stress Definition, jedoch finden sich in der Forschung zahlreiche Definitionsversuche. Geprägt wurde der Begriff durch den Biochemiker und Mediziner Hans Seyle. Die recht allgemeine Stress Definition von Seyle bezeichnet Stress als „unspezifische Antwort des Körpers auf eine Anforderung“.

Seyle versteht unter dem Begriff also die körperliche Reaktion auf Belastungen, wobei er zwischen Eustress und Distress unterscheidet. Diese beiden Formen bezeichnen die positive (Eustress) und negative (Distress) Form von Stress.

Eustress kann zum Beispiel in Situationen auftreten, in denen wir Nervenkitzel empfinden. Positiv aufregende und stimulierende Situationen, wie zum Beispiel die Vorfreude auf eine Achterbahnfahrt oder einen (freiwilligen) Fallschirmsprung sind also Eustress, während belastende Situationen oder Ereignisse, die wir subjektiv als bedrohlich einstufen, wie beispielsweise die Angst vor einem Vorstellungsgespräch, Distress darstellen.

Obwohl Stress ursprünglich sowohl in eine positive als auch in eine negative Form (Eustress und Distress) unterteilt wurde, ist im allgemeinen Sprachgebrauch die negative Form gemeint, bei der sich Betroffene unter Druck gesetzt fühlen.

Die Gemeinsamkeit jeder Stress Definition ist, dass es einer sinnlichen Wahrnehmung eines Reizes als Auslöser bedarf. Diese Wahrnehmung wird auf nervlicher Ebene weitergeleitet, sodass dieser Reiz vom Körper verarbeitet wird. Es kommt zu einer Stressreaktion des Körpers. Oftmals wird die Stressreaktion durch eine Ausscheidung von Drüsensekreten, wie zum Beispiel Schweiß, begleitet, wobei dieses sogenannte Stress-Schwitzen unabhängig von der Außentemperatur auftritt.

Stressreaktionen beim Menschen werden definiert als ein Zustand, der entsteht, wenn ein Mensch befürchtet, dass es seine ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht ermöglichen, einer unangenehmen Situation oder Bedrohung aus dem Weg zu gehen oder sie bewältigen zu können. Dabei sind sowohl die Reaktion als auch der Auslöser individuell unterschiedlich; eine Verallgemeinerung  der Stress Symptome ist hier nicht möglich.

 

Auslöser von Stress: Stressoren

Stress Definition - erfahren Sie hier, wie Sie Stress mit VTON reduzieren können

Die Auslöser für eine Stressreaktion werden als Stressoren bezeichnet, wobei sich diese weiter unterteilen lassen. DieKlassifizierungen sind auf verschiedenen Ebenen möglich.

Allgemein kann man die auslösenden Reize in objektive und subjektive Stressoren unterteilen. Zu den objektiven Stressoren zählen zum Beispiel Krankheiten, Hitze oder Kälte, Schlafentzug, Unterforderung und Überforderung. Als subjektive Auslöser gelten Ängste, negative Denkmuster oder selbstverursachter Zeit- und Leistungsdruck.

Auch Unterforderung und Überforderung werden mit Stress in Verbindung gebracht.

Besonders interessant für die Psychologie ist die Unterteilung in seelische und soziale Stressoren, wie sie zum Beispiel im Arbeitsleben auftreten können. Stressoren am Arbeitsplatz können organisationsbedingt (z.B. bürokratische Strukturen), personenbedingt (Unsicherheit, Angst, Übermotivation) oder rollenbedingt (Rollenkonflikte) sein.

Infolge der Globalisierung und des technischen Fortschritts haben sich auch die Stressoren geändert. So nehmen zum Beispiel körperliche Belastungen ab, während psychisch-geistige Belastungen zunehmen. 

 

Stressoren

Neben objektiven und subjektiven Stressoren unterscheidet die Stress Definition in weitere Arten von Stressauslösern (vgl. Tönnies, Uni Hamburg). 

Katastrophale Stressoren, wie Kriege, sind langanhaltende Stressoren, die sich auf die gesamte Bevölkerung auswirken. Im Gegensatz dazu stehen persönliche Stressoren, wie Erkrankungen, Todesfälle oder der Arbeitsplatzverlust. Dauerhafte, spannungserzeugende Umstände, wie berufliche Unzufriedenheit oder Beziehungsprobleme werden als Hintergrund-Stressoren bezeichnet.

Des Weiteren unterteilt die Stress Definition in Stressoren ohne sozialen Bezug (Licht, Lärm), mit teilweise sozialem Bezug (Prüfungsangst), mit überwiegend sozialem Bezug (Verlust von Angehörigen) und Stress-Situationen, die elementare Bedürfnisse unterdrücken (Schlafentzug, chronischer Hunger).

Diese Stressoren haben je nach Persönlichkeit unterschiedliche Wirkungen auf das Individuum. In der Forschung wird dies unterschiedlich bewertet, sodass verschiedene Konzeptionen von Stress verfolgt werden: Das Stimuluskonzept geht beispielsweise davon aus, dass im Grunde genommen jeder Reiz von einem Individuum als Stressor wahrgenommen werden kann. Das Transaktionskonzept hingegen geht davon aus, dass die Stress Definition aus einer Interaktion von Individuum und Umwelt hervorgeht. Ein Individuum erachtet hier eine Situation oder einen äußerlichen Reiz als wichtig, kann jedoch nicht mit den ihn zur Verfügung stehenden Ressourcen darauf reagieren. 

Neben diesen beiden Konzeptionen existieren einige weitere. In der Forschung und Wissenschaft werden diese Stresskonzeptionen, beziehungsweise die damit einhergehende Stress Definition, in einem nächsten Schritt in konkrete Modelle übertragen, die wiederum die Grundlage für die empirische Forschung darstellen. 

 

Stress abbauen mit VTON

Sollten Sie beim Lesen dieser Stress Definition festgestellt haben, dass auch Sie persönlich unter einer hohen Stressbelastung leiden und einige der Stress Symptome an sich feststellen, so ist es ratsam, sich mit Hilfe eines guten Stressmanagements gegen die negativen Folgen zu schützen. 

VTON hat dafür ein Online Seminar zur Stressbewältigung & Burnout Prävention entwickelt. Hier erhalten Sie nicht nur eine Stress Definition, sondern erlernen Techniken zur Stressbewältigung, die Ihnen dabei helfen, eine gesunde Work Life Balance zu erhalten. 

Es handelt sich um das erste nach §§ 20 und 20a SGB V zertifizierte multimediale Online Seminar in Deutschland. Dadurch erfolgt nach erfolgreicher Teilnahme in der Regel eine Kostenerstattung von 80-100 % durch alle gesetzlichen Krankenkassen. Setzen Sie sich einfach mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung oder schauen Sie auf unserer Partner-Seite nach, ob Ihre Krankenkasse bereits mit VTON kooperiert.

Auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist das Online Seminar als Form der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Unternehmen einsetzbar. Hierbei stellt es eine kostengünstige Maßnahme dar, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, um sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen. 

Im Online Seminar können die Teilnehmer ihren eigenen status quo der Stressbelastung ermitteln und gezielt daran arbeiten. Mittels Audioübungen, interaktiven Arbeitsblättern, Videos und Interviewmitschnitten werden die Teilnehmer Woche für Woche angeleitet, achtsam mit dem eigenen Körper und der eigenen Psyche umzugehen.

Die einfache Bedienung, die Flexibilität und Anonymität machen das Online Seminar zu einem niedrigschwelligen Instrument in der Burnout Prävention

Alle Grundlagen - von der Stress Definition bis hin zu verhaltenstherapeutischen Strategien und Arbeitsmaterialien - stammen aus den klinischen Forschungsergebnissen und praxiserprobten Methoden des VT Falkenried, einem der größten medizinischen Versorgungszentren Deutschlands. 

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