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Schlafstörungen

Jeder hat es wohl schon mal erlebt: Schlaflose Nächte, stundenlanges Herumwälzen im Bett, sorgenvolle Grübeleien oder frühmorgendliches aus-dem-Schlaf-gerissen-werden. 

Gelegentliche Schlafprobleme sind weit verbreitet. Eine wichtige Prüfung am nächsten Tag, ein wichtiger Termin, eine nervtötende Erkältung, privater Stress oder die Sorge um eine nahestehende Person können uns den Schlaf rauben. Sowohl körperliche wie auch psychische Erkrankungen können den Schlaf beeinflussen. Doch wann leide ich unter einer ernstzunehmenden Schlafstörung und was ist noch „normal“?

 

Definition Schlafstörung

Von einer Schlafstörung spricht man dann, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum hinweg Probleme mit dem Schlaf hat. Die Schlafqualität, -dauer oder -rhythmik weicht dabei von der üblichen Norm ab. Mit Schlafstörungen geht eine Verminderung der Leistungsfähigkeit einher. Die Formen der Schlafprobleme können dabei vielseitig sein: Sowohl Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufiges Erwachen und nicht wieder einschlafen können und auch zu frühes Erwachen am Morgen sind Anzeichen einer Schlafstörung (Insomnie), sofern die Probleme über einen längeren Zeitraum bestehen. Chronische Schlafstörungen liegen dann vor, wenn ein Betroffener über mindestens vier Wochen in drei Nächten pro Woche nicht richtig schlafen kann.

 

Schlafstörungen sind weit verbreitet

Besorgniserregend ist die Anzahl derer, die über einen längeren Zeitraum unter Schlafproblemen leiden. Im Jahr 2010 gaben in einer von der DAK durchgeführten bundesweiten Umfrage knapp 30 Prozent der 35-65-jährigen an, innerhalb der letzten drei Monaten unter Einschlaf- oder Durchschlafstörungen gelitten zu haben (DAK-Gesundheitsreport 2010). 

Im Gegensatz zur Insomnie, dem „zu-wenig-schlafen“, zählen aber auch zu langes Schlafen, Schläfrigkeit und eine Neigung zum Einschlafen am Tage zu den Schlafstörungen (Hypersomnie). Des Weiteren werden Schlafstörungen in schlafbezogene Bewegungsstörungen (z.B. restless legs; unbewusstes Bewegen der Beine) und Atmungsstörungen (z.B. Apnoe; Atemaussetzer), sowie Parasomnie (z.B Schlafwandeln) und zirkadiane Rhythmusstörungen (eine Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus, z.b. durch Schichtarbeit) unterteilt.

Gelegentliche Schlafstörungen hingegen sind vollkommen normal und kommen bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens vor. Häufig gibt es hierfür einen konkreten Auslöser, wie etwa außerordentlicher beruflicher Stress, die Pflege eines Angehörigen oder die Angst vor einer Prüfung. Auch die Vorfreude auf einen besonderen Tag, wie eine Familienfeier, können den Schlaf negativ beeinflussen. Auch wenn schlaflose Nächte natürlich lästig sind, ist eine Behandlung in diesen Fällen meist nicht erforderlich, da eine Besserung des Schlafs eintritt, sobald der Auslöser keine Belastung mehr darstellt. 

Zudem bewerten wir unseren Schlaf häufig falsch. Oftmals werden wir aus dem Schlaf gerissen (beispielsweise durch das Klingeln des Weckers) und fühlen uns nicht ausreichend erholt. Wenn wir abrupt aus einer Tiefschlafphase erwachen, brauchen wir einige Zeit, um erst einmal wach zu werden. Ähnlich ist es, wenn ein Traum abrupt beendet wird. In dieser Schlafphase befinden sich die Muskeln in einem Zustand der Erschlaffung, sodass wir uns beim Erwachen zunächst noch müde und ermattet fühlen. Ein objektiveres Urteil darüber, ob unser Schlaf gestört ist, können wir erst einige Stunde nach dem Erwachen fällen. Auch während wir noch versuchen (wieder) in den Schlaf zu finden, können wir die tatsächliche Wachzeit nicht beurteilen. Meist fühlt es sich nach mehreren Stunden an, jedoch handelt es sich oftmals nur um wenige Minuten oder eine halbe Stunde.

 

Verschiedene Formen von Schlafstörungen

So, wie die Ursachen für Schlafstörungen ganz unterschiedlich sein können, so können Schlafstörungen auch auf vielseitige Art und Weise zum Ausdruck kommen. 

Zu den am weitesten verbreiteten Schlafstörungen gehört die Gruppe der Insomnien, die sich durch zu wenig Schlaf kennzeichnet. Zu den Insomnien zählen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten, sowie frühmorgendliches Erwachen. 

Liegt eine Person lange wach, bevor sie in den Schlaf findet, so spricht man von Einschlafstörungen. Oftmals werden Einschlafstörungen von Innerer Unruhe begleitet.

Bei allen Formen der Schlafstörung ist nicht zwangsläufig eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten. Wenig Schlaf macht nicht immer krank! Zudem bedeutet eine kürzere Schlafdauer nicht, dass auch die Schlafqualität darunter leidet. Im Gegenteil: Der Körper kann sich anpassen und nutzt den Schlaf dann effektiver. Außerdem lässt sich nicht generell sagen, wie viel Schlaf ein Mensch braucht. So wie es Langschläfer und Frühaufsteher gibt, variiert auch die nötige Schlafmenge von Mensch zu Mensch. So meinen vielen Menschen irrtümlich, dass sie unter Schlafproblemen leiden, obwohl sie eigentlich lediglich weniger Schlaf benötigen als vermutet.

Neben den Insomnien existieren viele weiteren Formen von Schlafstörungen, die jedoch nicht so verbreitet sind und aus diesem Grund an dieser Stelle nicht weiter behandelt werden. 

 

Einschlafprobleme

Oftmals schätzt man die Zeit, die man wach liegt, falsch ein. Dadurch werden die Probleme häufig dramatisiert. Zudem kann der Körper über einen gewissen Zeitraum gut mit einem Schlafmangel umgehen. Von einer Einschlafstörung spricht man erst dann, wenn man über mindestens vier Wochen an mehreren Tagen über 30 Minuten braucht, um in den Schlaf zu finden. 

Die Ursachen sind meist Grübeln und sorgenvolle Gedanken. Aber auch körperliche und organische Ursachen können hinter den Schlafstörungen stecken. Aus diesem Grund sollte immer ein Arzt zurate gezogen werden, um die Ursachen abzuklären.

Auch äußere Faktoren können für Einschlafprobleme verantwortlich sein. Lärm, ein ungeeignetes Bett oder die falsche Temperatur können Auslöser sein.

In einigen Fällen können Einschlafstörungen auch eine depressive Verstimmung ankündigen. Auch hier gilt: Klären Sie gegebenenfalls mit einem Experten ab, ob eine Depression oder Burnout hinter den Problemen steckt!

 

Durchschlafprobleme

Durchschlafprobleme zählen ebenfalls zu den Insomnien. Sie liegen dann vor, wenn Sie über mindestens vier Wochen in einer Nacht mehrmals aufwachen und Probleme haben, wieder einzuschlafen. Aufwachen an sich stellt somit noch keine Durchschlafschwierigkeit dar, sofern Sie wieder einschlafen können. Gelegentliches Aufwachen geschieht bei den meisten Menschen und wird in der Regel gar nicht wahrgenommen oder nicht als problematisch angesehen. Zu einem Problem wird es dann, wenn man sich auf die Wachphase konzentriert und sorgenvolle Gedanken eintreten, die uns am Wiedereinschlafen hindern. In vielen Fällen entwickelt sich die Durchschlafstörung durch die Angst vor dem nächtlichen Erwachen.

Die Ursachen liegen oft in einer Störung der Tiefschlafphase, die durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden kann. Dazu zählen beispielsweise körperliche Erkrankungen wie Funktionsstörungen einzelner Organe oder ein niedriger Blutdruck. Aber auch Schlafmittel, andere Medikamente und Alkohol stören unsere Tiefschlafphasen und begünstigen so ein nächtliches Erwachen.

 

Frümorgendliches Erwachen

Beim frühmorgendlichen Erwachen handelt es sich um eine Ausschlafschwierigkeit. Diese Form der Insomnie äußert sich dadurch, dass man morgens zu früh wach wird, ohne sich ausgeschlafen und erholt zu fühlen. Oftmals geht dieses Phänomen mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen einher, kann aber auch separat auftreten. 

In vielen Fällen tritt dieses Schlafmuster im Alter auf, jedoch kann sie auch Symptom einer Depression sein.

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