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Panikattacken Symptome

Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer oder mehreren Panikattacken, die sich auf verschiedene Weisen ausdrücken können.

Angst zu haben ist an sich nicht als negatives Gefühl zu bewerten. Im Gegenteil handelt es sich bei Angst um einen evolutionsgeschichtlich betrachtet wichtigen und überlebensnotwendigen Instinkt, der vor Gefahren warnt und dem Körper den Reiz übermittelt, sich schützen zu müssen.

Jedoch kann Angst auch in einem unangemessen Ausmaß empfunden werden. Hierbei treten Symptome in eigentlich ungefährlichen Situationen auf und schränken die Handlungsfähigkeit des Betroffenen stark ein.

Reagiert der Körper zu stark mit Angst oder Stress auf eine Situation, spricht man von einer Angstattacke. Solche Attacken sollten behandelt werden, damit der Betroffene nicht mit einer zukünftigen Vermeidung solcher – oft alltäglichen – Situationen reagiert.

Panikattacken Symptome sind oft sehr heftig. Sie treten in allen vier Bereichen des Lebens auf. Dazu zählen die körperliche Reaktion, die Gefühlsebene, die gedankliche Ebene sowie die Verhaltensebene.

 

Panikattacken Symptome auf körperlicher Ebene:

Die körperlichen Reaktionen bei einer Panikattacke können denen eines Herzinfarkts ähneln, deshalb ist unbedingt notwendig, einen Arzt zu konsultieren, um diese Option ausschließen zu können.

Der Herzschlag erhöht sich. Es kann zu Herzrasen und auch einem unregelmäßigen Herzschlag kommen. Der Blutdruck erhöht sich. Die Atmung fällt den Betroffenen schwerer, sie leiden unter Atemnot und Erstickungsangst.

Die Brust scheint sich zusammen zu ziehen, es entwickelt sich ein Druck und das Gefühl der Beklemmung in der Brust. Auch im Hals entsteht ein Druck oder ein Kloß im Hals. Nicht selten hyperventilieren die Betroffenen in dieser Situation. Zudem sind bei vielen Betroffenen Schwindelgefühle, weiche Knie und Zittern Symptome eine Angstattacke. Von außen nicht unbedingt erkennbar sind Schwitzen, Zittern, Übelkeit und Bauchschmerzen. Panikattacken Symptome sind jedoch nicht nur auf körperlicher Ebene feststellbar.

 

Panikattacken Symptome: Gefühlsebene

Das stärkste Gefühl bei einer Panikattacke ist das der Angst. Dabei ist der Körper großem Stress ausgesetzt. Besonders kritisch ist die Angst vor der Angst. Der Betroffene fürchtet sich vor dem Angstgefühl und der eigenen und äußeren Reaktion auf diesen Zustand. Oft endet dieser Teufelskreis in einer Meidung von alltäglichen Situationen und sozialen Kontakten und kann dazu führen, dass der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, sein Leben allein und selbstbestimmt zu bewältigen.

Einige haben zudem den Eindruck, dass die erlebte Situation unwirklich und surreal sei. Aufgrund der körperlichen Symptome haben manche Betroffene das Gefühl zu explodieren. Andere haben das Gefühl, dass sich der Körper innerlich zusammenziehen würde.

 

Panikattacken Symptome: Gedankenebene

Die Gedanken kreisen meistens um die vermeintliche Gefahr, die aufgrund der körperlichen Panikattacken Symptome angenommen wird. Die Betroffenen denken an einen möglichen Herzinfarkt oder an einen Hirntumor. Sie können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln über die Auswirkungen und folgenden Symptome nach. Sie grübeln über die Auswirkungen einer drohenden Ohnmacht und den möglichen Folgen.

 

Panikattacken Symptome: Verhaltensebene

Auf der Verhaltensebene wirken sich Panikattacken oft dahingehend aus, dass die Betroffenen versuchen zu flüchten. Nach dem Erleben von Panikattacken, versuchen die Betroffenen potenziellen Gefahrensituationen aus dem Weg zu gehen. Sie vermeiden Menschenansammlungen und öffentliche Plätze. Oftmals geht es soweit, dass sie nicht mehr alleine in der Lage dazu sind, ihr Leben zu bewältigen und suchen vermeintliche Hilfe in Alkohol oder sind auf die Wirkung von Medikamenten angewiesen.

Um es nicht zu solch folgenschweren Auswirkungen kommen zu lassen, ist es wichtig, sich bei einer Gefährdung Hilfe zu holen. Die Ursachen ergründen und Panikattacken bekämpfen ist ein wichtiger Bestandteil, um ein uneingeschränktes Leben zu führen, wenn Sie von Angstattacken betroffen sind.

 

Panikattacken Symptome in der Nacht

Viele der Betroffenen leiden unter nächtlichen Panikattacken. Dabei erwachen sie abrupt aus leichtem bis mitteltiefem Schlaf und leiden unter Herzrasen, Atemnot und/oder starkem Schwitzen. Die Panikattacken Symptome werden als lebensbedrohlich eingestuft. 

Da die Attacken meist aus Stress- oder Konfliktsituationen resultieren, leiden die Betroffenen oftmals ohnehin bereits unter Schlafstörungen, die in einer Wechselbeziehung mit Angstgefühlen stehen. 

Neben Panikattacken können auch generalisierte Ängste oder posttraumatische Belastungsstörungen den Schlaf stören. Oftmals liegen die Betroffenen lange wach, grübeln und sind durch innere Unruhe gequält. 

Hilfreich in diesen Situationen ist es, sich etwas Gutes zu tun. Das kann schon das Riechen am Lieblingsparfum oder eine heiße Milch mit Honig sein. 

Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen, aber nicht den besten Freund oder die beste Freundin aus dem Bett klingeln wollen, ist beispielsweise die Telefonseelsorge ein stets verfügbarer Ansprechpartner.

 

Auslöser von Panikattacken

Panikattacken Symptome können auch durch die Einnahme von bestimmten Substanzen ausgelöst werden. Alkohol, Nikotin, Koffein, Medikamente und andere Substanzen können aufgrund ihrer Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und/oder den Blutzuckerspiegel Panikattacken verursachen. Auch der Entzug dieser Substanzen kann Angstzustände auslösen.

Die meist verbreiteten Ursachen sind jedoch Stress- und Konfliktsituationen, aus denen der Betroffene keinen Ausweg sieht. Angstattacken gehen oft einher mit psychischen Erkrankungen. Auch körperliche Ursachen wie eine Schilddrüsenfehlfunktion oder ein niedriger Blutdruck können das Auftreten von Panikattacken begünstigen. 

 

Panikattacken Symptome bekämpfen

Um Ursachen zu erforschen und die Symptome zu bekämpfen ist eine Psychotherapie, im Speziellen eine kognitive Verhaltenstherapie, hilfreich. Zum einen erlernt der Betroffene hier, wie er sich im Falle einer Angstattacke verhalten sollte, zum anderen kann er sich Strategien zur generellen Stressbewältigung aneignen. 

Der Betroffene lernt, dass keine ernsthafte Gefahr zu befürchten ist und die Symptome genau so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwinden. Entspannungstechniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder das von Johannes Heinrich Schultz entwickelte Autogene Training können ebenfalls helfen, im Falle einer Panikattacke die Ruhe zu bewahren und im Hier und Jetzt zu bleiben. 

Sind Freunde oder Familie in der Nähe, wenn die Attacke auftritt, können diese ebenfalls helfen, diese zu überwinden. Am geeignetsten ist Ablenkung, etwa in Form von Gesprächen über ein anderes Thema oder anderen Maßnahmen, die die Aufmerksamkeit weg von der Angst lenken. 

 

Medikamente gegen Panikattacken Symptome

In einigen Fällen entwickeln die Betroffenen eine so große Angst vor Situationen, in denen es zu einer Angstattacken kommen könnte, dass sie im alltäglichen Leben stark eingeschränkt sind und gegebenenfalls sogar das Haus nicht mehr verlassen wollen. Um in diesen Fällen eine Therapie möglich zu machen, kann es unter Umständen notwendig sein, den Betroffenen mithilfe von Medikamenten handlungs- und therapiefähig zu machen.

Bewährt haben sich hier Antidepressiva, die eigentlich in der Behandlung von Depressionen zum Einsatz kommen. Ihre volle Wirksamkeit entfalten sie zwar erst nach einigen Wochen, jedoch halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Zudem machen sie - im Gegensatz zu Beruhigungsmitteln - nicht abhängig. 

Auch pflanzliche Präparate können bei Angstzuständen helfen. Ebenso kann eine homöopathische Behandlung wirkungsvoll sein. Diese sollte jedoch von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. 

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