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Innere Unruhe

Innere Unruhe meint das Gefühl von seelischer Anspannung oder Erregung. Sie kann vereinzelt, in bestimmten Situationen auftreten, aber auch ein Anzeichen einer psychischen Erkrankung sein. Tritt sie in Form von Lampenfieber oder Nervosität etwa vor einer Prüfung oder einer wichtigen Ereignis auf, ist sie als harmlos einzustufen.

Oft handelt es sich um einer Folge von beruflichem oder privatem Stress. Die Work Life Balance ist aus dem Gleichgewicht geraten und der Leistungsdruck steigt. Bei Innerer Unruhe fühlt sich der Betroffene unausgeglichen. Er kann sich nur schwer konzentrieren, die Gedanken driften immer wieder ab. Oft geht sie auch mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen einher. Sowohl Männer als auch Frauen können betroffen sein, wobei Frauen häufiger unter Innerer Unruhe leiden.

 

Innere Unruhe vermeiden mit VTONInnere Unruhe: Ursachen

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Vor wichtigen Ereignissen, in denen der Betroffene unter situationsbedingtem Stress oder Druck leidet, ist dieses Gefühl den meisten bekannt. Vor einem Vorstellungsgespräch, einer wichtigen Schularbeit oder Abschlussprüfung, aber auch vor einer ersten Verabredung mit dem Schwarm kann Innere Unruhe auftreten. Auch eine ungesunde Lebensweise (zu wenig Schlaf, ungesunde Ernährung, zu viel Nikotin und Alkohol und eine nicht ausreichende Bewegung) kann ein Auslöser sein.

Bei einigen Menschen ist Innere Unruhe jedoch ein andauerndes Gefühl, das auch nach stressigen Ereignissen, wie Prüfungen, bestehen bleibt. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben, die mit einem Arzt besprochen werden sollten. So kann es sich beispielsweise um ein Symptom von niedrigem Blutdruck handeln. Weitere Anzeichen hierfür wären Kopfschmerzen, Tinnitus, kalte Hände, Müdigkeit und depressive Verstimmungen. Auch eine Unterzuckerung ist möglich. Weitere Begleiterscheinungen hierbei sind meist Zittern, Herzrasen und Heißhunger.

Des Weiteren ist eine Schilddrüsenüberfunktion denkbar. Diese geht oft einher mit Bluthochdruck, Zittern, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen sowie einer Gewichtsabnahme. Bei Frauen kommt zudem die Möglichkeit der Wechseljahre als Auslöser für Innere Unruhe infrage.

Neben diesen physischen Ursachen kann aber auch eine ernsthafte psychische Erkrankung dahinter stecken. Kommen zur andauernden Unruhe auch Symptome wie Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit und Schlafstörungen hinzu, kann es sich auch um Anzeichen für eine mögliche Depression handeln. Auch eine Persönlichkeitsstörung kann sich durch Innere Unruhe ausdrücken. Hierfür sind Depressionen, Sucht und Ängste Hinweise. 

Bei Angst und Angststörungen kann Innere Unruhe sowohl Symptom als auch Auslöser sein. Hierbei kann es zu Panikattacken als Begleiterscheinung kommen. Schizophrenie kann im Falle einer Ersterkrankung ebenfalls durch Innere Unruhe Ausdruck finden. Weitere Symptome wären hier Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Gereiztheit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit.

Neben diesen körperlichen und psychischen Ursachen kann Innere Unruhe auch durch äußere Faktoren ausgelöst werden. So kann übermäßiger Koffeingenuss diese Auswirkungen auf den Körper haben. Hier ist es jedoch so, dass die Wirkung des Koffeins nachlässt und sich dann das Gefühl von Entspannung einstellt. Bei einigen Medikamenten, wie beispielsweise bei einigen Antidepressiva oder auch Asthmamedikamenten, ist Innere Unruhe eine mögliche Nebenwirkung. Informationen hierzu finden Sie im Beipackzettel oder beim Arzt oder Apotheker. Zu Innerer Unruhe kann es auch infolge von Entzugserscheinungen kommen. Diese können sowohl durch das Absetzen eines Medikaments ausgelöst werden als auch durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch entstehen.

Sollten Sie eines oder mehrere der Symptome bei sich feststellen, ist es ratsam einen Arzt auszusuchen. Dieser kann beurteilen, ob es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt und was Sie gegen den Auslöser und die Symptome unternehmen können.

 

Innere Unruhe bekämpfen

Innere Unruhe kann verschiedene Ursachen haben. Sie kann als Nebenwirkung von Medikamenten oder infolge einer Stressbelastung auftreten. In vielen Fällen ist dem Betroffenen die Ursache aber gar nicht bewusst. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. Zudem gehen oftmals Schlafprobleme mit innerer Unruhe einher. Doch auch wenn die Ursache nicht eindeutig festgelegt werden kann, lässt sich in den meisten Fällen gegen die Unruhe vorgehen. 

Atemübung

Ein wichtiger Schritt ist es, das Gefühl anzunehmen. Zwar ist die innere Unruhe unangenehm, aber sie zeigt, dass etwas nicht stimmt und etwas dagegen unternommen werden sollte.

Trotzdem ist es möglich, die Symptome zu reduzieren. Dies ist beispielsweise mithilfe von Atemübungen möglich. Bewusstes und tiefes Ein- und Ausatmen reguliert den Puls und lässt uns ruhiger werden. Dabei hilft es, eine Hand auf den Bauch zu legen, um zu fühlen, wie der Atem den Bauch hebt und senkt. 

Diese einfache Übung hilft auch in Situationen, in denen Sie sich unsicher fühlen oder Angst haben, beispielsweise vor einem Zahnarztbesuch.

Progressive Muskelentspannung

Eine nachgewiesen wirksame Methode, um gezielt Entspannung herbei zu führen ist die Progressive Muskelentspannung (PME) nach Jacobson. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch gezielte An- und Entspannung einzelner Muskelgruppe auch eine geistige Entspannung erzielt wird. Oftmals wird PME im Rahmen der Verhaltenstherapie, beispielsweise bei der Behandlung von Angststörungen oder Burnout, eingesetzt. Auch Bluthochdruck und Stress kann mit der PME behandelt werden. PME ist leicht zu erlernen und kommt auch in dem von VTON entwickelten Online Seminar „Stressbewältigung & Burnout Prävention“ zum Einsatz. Hier werden die Teilnehmer mittels Audiodateien zu den Übungen angeleitet. 

Freude und Humor

„Lachen ist die beste Medizin“ - wie so oft steckt auch in dieser alten Weisheit Wahrheit! Beim Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet; Probleme und Sorgen treten in den Hintergrund. Der Auslöser des Lachens ist dabei zweitrangig: Ob Sie über einen Witz, einen Sketch oder ihre Lieblings-Comedysendung lachen bleibt Ihnen allein überlassen. 

Auch gute Musik kann dabei helfen, die innere Unruhe zu vertreiben. Widmen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit der Musik und verbannen Sie störende Gedanken für diese Zeit aus Ihrem Kopf. Darum können Sie sich später kümmern. 

Bewegung

Vielleicht haben Sie auch Lust zu tanzen? Bewegung ist eine gute Methode, um Stress zu reduzieren und Unruhe zu bekämpfen. Man kommt außer Atem und der Körper verbraucht seine Energie für die Bewegung. Es muss kein Marathon sein, aber eine regelmäßige Bewegung - in welcher Form ist dabei irrelevant - kann die Stressbelastung langfristig senken und so vor stressbedingten Krankheiten schützen. 

Professionelle Hilfe

Wenn Sie es nicht selbstständig schaffen, die Ursache und Symptome der Angespanntheit zu bekämpfen, ist es ratsam, sich in die Hände eines Experten zu begeben. Ein Arzt oder Therapeut wird den Ursachen auf den Grund gehen und Ihnen zeigen, wie Sie dagegen vorgehen können. Zu den Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie zählt beispielsweise die Leitsatzarbeit. Jeder Mensch lebt nach Leitsätzen, die er für sich selbst - oft unbewusst - aufgestellt hat. Ein typischer Leitsatz ist „Ich muss alles perfekt machen“. Oftmals wird das Lebensmotto zu Leidenssätzen, da Sie realistisch betrachtet nicht erfüllt werden können. In der Therapie werden Sie daran arbeiten, aus dem übertriebenen Perfektionismus einen realistischen Leitsatz zu bilden, nach dem Sie Ihr Leben gestalten können: „Ich versuche meine Arbeit so gut wie möglich zu machen, gestehe mir aber auch Fehler zu“. 

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