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E-Health

 

Unter E-Health (deutsch: elektronische Gesundheit) versteht man den Gebrauch von elektronischen Geräten in der medizinischen Versorgung und im Gesundheitswesen allgemein. Unter dem Begriff werden alle Anwendungen zusammengefasst, bei denen für die Behandlung und Betreuung von Patienten moderne Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden. 

 

Zweifelsfrei besitzt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ein sehr gut ausgebautes Gesundheitssystem - trotzdem oder gerade weil es sich schon seit Jahren im Wandel befindet. Gleichzeitig verschlingt es aber auch enorme Kosten.

In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird Deutschlands Gesundheitssystem vor zwei Herausforderungen stehen: Zum einen sieht es sich dem demographischen Wandel gegenüber; die Anzahl der älteren Menschen nimmt zu, während immer weniger arbeitende Menschen in das Gesundheitswesen einzahlen. Zum anderen bringt auch der medizinische Fortschritt einen finanziellen Aufwand mit sich. Immer mehr Krankheiten können behandelt werden, wodurch in der Folge die Bevölkerung immer älter wird.

Der technologische Fortschritt erlaubt und fordert zugleich eine Erweiterung der traditionellen medizinischen Maßnahmen. Moderne Technologien ermöglichen es, die medizinische Versorgung flächendeckend zu verbessern. Gesundheitsrelevante Informationen werden elektronisch erstellt, gespeichert und vermittelt. Die ärztliche Hilfe wird dadurch schneller, weil zu übermittelnde Daten zwischen den Akteueren vorliegen und somit Wartezeiten und Arztbesuche verringert werden können. Zudem können durch E-Health-Anwendungen enorme Kosten eingespart werden.     

Die Begriffsverwendung „E-Health“ ist relativ neu. Erst um die Jahrtausendwende war der Begriff in den medizinischen Fachjournalen verbreitet, obwohl sich sowohl Forschung als auch Wirtschaft schon länger mit dem Gegenstand des E-Health beschäftigten. So wurde bereist Mitte der 1990er-Jahre über die Auswirkungen des Kontakts zwischen Patient und Internet diskutiert.

 

Formen von E-Health-Anwendungen

Die meisten Menschen mit Internetzugang haben bei Beschwerden schon einmal das Internet hinsichtlich ihrer Symptome und deren Ursache befragt. Dass die Resultate der Onlinesuche nicht überbewertet werden sollten und keine Diagnose ersetzen, ist dabei zweitrangig. Fest steht in jedem Falle, dass Menschen sich nach einer schnellen und zeitnahen Einschätzung in Bezug auf ihre Gesundheit sehnen.

Unabhängig von der Seriosität der Online-Angebote, Gesundheitsseiten und Informationsportalen, zählt die Nutzung des Internets in Gesundheitsfragen zu E-Health.

In diesem Falle ist beschränkt sich das Internet als Form des E-Health auf eine Informationsplattform. Gesundheitsrelevante Informationen können sowohl für Patienten als auch für Ärzte bereitgestellt werden.

Des Weiteren können Anwendungen auch zur Kommunikation genutzt werden, indem ein Austausch zwischen mindestens zwei Beteiligten (zum Beispiel ein Kontaktfunktion zwischen Arzt und Patient) erfolgt, der jedoch nicht direkt abläuft und keine zeitnahe Reaktion erfordert.

Als weitere Form bieten E-Health-Anwendungen die Möglichkeit zur Interaktion. Hier kann beispielsweise ein Patient in einer Chatfunktion in Kontakt mit einem Arzt oder Therapeuten treten und unmittelbar Feedback bekommen.

 

mHealth als Form des E-Health

mHealth, die Abkürzung für mobile Health - also mobile Gesundheit - fasst Anwendungen zusammen, die unterwegs nutzbar sind und stellt somit eine Form des E-Health dar.     

Neben den zuvor beschriebenen Formen, die sich auf die Kommunikationsform der Anwendung beziehen, zählt auch das sogenannte mHealth zu den Formen des E-Health, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben und in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen werden. mHealth bezieht sich auf Anwendungen, die für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs entwickelt werden.

Als wichtigster Faktor gilt hier die Möglichkeit zur fließenden Kommunikation, die mHealth mit sich bringt. Die unmittelbare Kontaktaufnahme zum Arzt kann beispielsweise bei Schmerzpatienten die Anamnese erleichtern, da in der konventionellen Praxisbehandlung oftmals mehrere Tage oder Wochen zwischen den auftretenden Beschwerden und dem Arztbesuch liegen. 

Neben der Erneuerung der Kommunikationsmöglichkeit, stellt die Entwicklung von Applikationen einen weiteren Pfeiler des mHealth dar: Apps, wie wir sie für Smartphones oder andere mobile Endgeräte kennen, werden laufend entwickelt und nehmen auf dem weltweiten Gesundheitsmarkt inzwischen einen nicht zu vernachlässigenden Stellenwert ein.

In Zukunft können mithilfe von Apps wichtige Informationen, Entscheidungshilfen oder Behandlungsalternativen für den Arzt zugänglich gemacht werden. Auch andere Fachärzte und weitere Beteiligte können bei Bedarf Einblick in den Krankheitsverlauf erhalten.

Derzeit ist eine solche Behandlungsform aus Gründen des Datenschutzes in Deutschland nicht möglich. Ob und wann es eine entsprechende Änderung geben wird, ist ungewiss.

 

Telemedizin als Form des E-Health

Oftmals wird der Begriff des E-Health synonym mit dem Begriff der Telemedizin verwendet, obwohl diese nur einen Teilbereich darstellt. Die Telemedizin bezieht sich auf die Internettechnik, bzw. -Infrastruktur.   

Informationen werden hier elektronisch übermittelt und mittels sicherer Datenverbindungen ausgetauscht. Der Arzt kann so die medizinischen Daten eines Patienten bewachen und beurteilen, ohne dass Arzt und Patient am gleichen Ort sein müssen. Auch zwischen zwei Ärzten kann die Telemedizin zum Einsatz kommen, zum Beispiel wenn es darum geht, eine Zweitmeinung einzuholen.

Ein inzwischen großes Anwendungsgebiet in der Telemedizin ist die Fernüberwachung bei Patienten mit implantierbaren Herzschrittmachern oder Defibrillatoren. Hier werden die diagnostischen Daten automatisch über das Implantat an ein Patientengerät gesendet. Von diesem Gerät werden die Daten über ein Rechenzentrum dem behandelnden Arzt zur Verfügung gestellt.    

 

Elektronische Gesundheitskarte als Form des E-Health

Auch unser Krankenkassenkärtchen ist ein Teil des E-Health. Seit Anfang 2014 hat die elektronische Gesundheitskarte die traditionelle Versicherungskarte ersetzt. Um Missbrauch vorzubeugen, ist jede Karte nun mit einem Lichtbild ausgewiesen. Auf der eGK sind zum einen solche Daten gespeichert, die auch auf der traditionellen Krankenversicherungskarte gespeichert waren. Dazu zählen beispielsweise Name, Geburtsdatum, Wohnort, Krankenversicherungsnummer und Versichertenstatus. Die neue eGK muss darüber hinaus in der Lage sein, ärztliche Verordnungen und einen Berechtigungsnachweis für Ausländer aus der Europäischen Union zu speichern. 

Aufgrund von Verzögerungen in der technischen Entwicklung sind weitere geplante Funktionen derzeit noch nicht verfügbar. Zu diesen gehören beispielsweise der elektronische Arztbrief und Hinweise zu Arzneimittelunverträglichkeiten. Auch Notfalldaten sollen enthalten sein.

Besonders in Notfallsituationen kann die eGK sich als hilfreich erweisen, wenn Ärzte beispielsweise Zugriff auf die Krankenakte erhalten oder ihnen bestehende Allergien angezeigt werden.

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