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Depression Therapie

Die Depression gilt als die weit verbreitetste psychische Erkrankung überhaupt. Im Laufe eines Lebens liegt die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken bei 15-20%. Dabei kann die Depression jeden treffen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht. Die Depression Symptome können dabei variieren. Ebenso die Ausprägung der Depression. Aufgrund der Vielzahl an Symptomen und der unterschiedlichen Ausprägung kann die Diagnose nur von einem Arzt oder Therapeuten durchgeführt werden.

Wichtige Grundlage ist eine vertrauensvolle Basis zwischen Arzt, bzw. Therapeut und Betroffenem. Bevor die Depression Therapie beginnt, wird gemeinsam geklärt, welche genauen Therapiemaßnahmen eingesetzt werden. Je nachdem, wie stark und in welcher Form die Depression ausgeprägt ist, können bei der Depression Therapie verschiedene Formen zum Einsatz kommen. Die Therapiemaßnahmen werden also anhand des klinischen Bildes aber auch anhand der möglichen Ursachen festgelegt.

Ziel der Depression Therapie ist die Stabilisierung des Betroffenen und die Unterstützung des positiven Denkens und Handelns. Das seelische Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden und das Risiko eines Rückfalls reduziert werden.

 

Erste Möglichkeit der Depression Therapie: Psychotherapie

Bei einer leichten Depression ist oftmals eine ambulante Psychotherapie ausreichend. Hierbei kommt verhaltenstherapeutische Behandlung zum Einsatz, die auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt wurde. Es handelt es sich um eine Gesprächstherapie, die sich mit verschiedenen Methoden den Auslösern der Depression nähert.

Da ein wesentliches Symptom der Depression der Interessenverlust ist, soll hier beispielsweise ein Plan für eine aktive Tagesstruktur entwickelt werden, der bewusst auch positive Erlebnisse miteinbezieht. Dadurch bekommt der Betroffene wieder ein positives Gefühl gegenüber Tagesaktivitäten.

Ein weiteres Element der Depression Therapie ist die Hinterfragung der eigenen Einstellungen und Entwicklung neuer Strategien. Mit welcher Haltung begegnet der Betroffene seinem Umfeld? Wie lässt sich das Denken und Handeln verbessern? Dabei ist es auch wichtig, Strategien zu entwickeln, die eventuelle Rückfälle verhindern sollen. Der Betroffene soll depressive Warnzeichen frühzeitig erkennen und bewusst dagegen ansteuern.

Eventuell ist es auch notwendig, tiefenpsychologogische Verfahren anzuwenden, um den Ursachen der Erkrankung auf den Grund zu gehen. Hierbei sollen Erlebnisse aus der Kindheit oder aktuelle soziale Beziehungsprobleme aufgearbeitet und besprochen werden.

 

Zweite Möglichkeit der Depression Therapie: Psychotherapie und Medikamente

Manche Patienten lehnen die Einnahme von Medikamenten ab und hoffen auf eine Besserung des Leidens allein durch die Psychotherapie. In einigen Fällen ist es jedoch notwendig, Antidepressiva einzunehmen, um die Grundvoraussetzungen für eine Depression Therapie zu erreichen.  Erst dadurch kann die psychische Stabilität des depressiven Betroffenen erreicht werden, die eine Gesprächstherapie ermöglicht.

Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung dieser Medikamente erst nach etwa 14 Tagen einsetzt. Die Dauer der Einnahme beträgt meist mindestens 6 bis 9 Monate, wobei die Dosierung in regelmäßigen Abständen vom Therapeuten betreut und angepasst wird.

In Kombination mit einer Psychotherapie eignet sich diese Form der Depression Therapie besonders für mittelschwere bis schwere Depressionen.

Besonders in Fällen, in denen eine akute Suizid Gefahr besteht, ist eine stationäre Behandlung in einer Klinik zu empfehlen. Auch wenn das Wohl anderer Menschen gefährdet ist, ist dies notwendig.  Die Depression Therapie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten werden von diesen übernommen.

 

Dritte Möglichkeit der Depression Therapie: Selbsttherapie

Diese Form der Therapie eignet sich nur, wenn ausschließlich erste Anzeichen für die Entwicklung einer depressiven Störung auftreten: Wurde bereits eine Depression diagnostiziert, sind die Depression Symptome meist so weit fortgeschritten, dass dem Betroffenen die Motivation fehlt, um selbst erste Schritte zu einer Besserung in die Wege zu leiten. Eine professionelle Anleitung und Therapie ist in diesem Falle unvermeidbar.

Eine Selbsttherapie eignet sich dann, wenn einzelne Anzeichen wie Lustlosigkeit oder innere Unruhe auftreten, die jedoch noch nicht chronisch sind. Zudem lässt sich eine Psychotherapie in Absprache mit dem Therapeuten durch gezielte Maßnahmen in Eigenregie ergänzen. 

Sie sollten dabei jedoch nachsichtig mit sich selbst sein. Ihr Körper und auch Ihre Seele befinden sich derzeit in einer schlechten Verfassung. Erwarten Sie nicht zu viel und muten Sie sich auch nicht zu viel zu. Stecken Sie sich stattdessen kleine Ziele.

Depressionen entwickeln sich oftmals infolge von dauerhaftem Stress. Aus diesem Grund können Entspannungsübungen hilfreich sein, um die Symptome zu lindern.

 

Entspannungsübungen:

Zu den am weitesten verbreiteten Formen zählen das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung:

Das Autogene Training, kurz AT, basiert auf der Autosuggestion. Hier soll das Unbewusste trainiert werden, an etwas zu glauben. Das Verfahren wurde aus der Hypnose abgeleitet und ist ortsungebunden und jederzeit durchführbar. Übungsabläufe finden sich im Internet, jedoch ist eine professionelle Anleitung ratsam.

 PME, kurz für progressive Muskelentspannung, auch PMR für progressive Muskelrelaxation, beschreibt eine Entspannungstechnik, die sowohl in der Burnout- als auch in der Depression Therapie eingesetzt wird. Ziel der PME ist es, durch körperliche Entspannung auch eine geistige Entspannung zu erwirken. Dabei werden nacheinander verschiedener Muskeln und Muskelgruppen zunächst für einige Sekunden an- und anschließend entspannt.

Die PME kommt auch in dem von VTON entwickelten Online Seminar „Stressbewältigung & Burnout Prävention“ zum Einsatz. Hier werden Sie mithilfe von Audiodateien zu PME-Sitzungen angeleitet, die selbstständig und unabhängig von Zeit und Ort durchgeführt werden können.

 

Achtsamkeitsübungen:

Des Weiteren eignen sich Achtsamkeitsübungen zur selbstständigen Depression Therapie. Hierbei richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit. Verbreitet ist beispielsweise die sogenannte Schokoladenübung. Hier lassen Sie ein Stück Schokolade auf Ihrer Zunge zergehen und konzentrieren sich auf den Geschmack, den Geruch, die Konsistenz etc. Diese Technik lässt sich gut bei Ängsten oder Fehlverhalten umsetzen. Sie lernen, zu beobachten, anstatt zu werten und können dadurch in stressigen und bedrohlichen Situationen den Fokus von Ihrer Angst abwenden.

 

Sport:

Sehr wirksam ist zudem Bewegung und Sport. Dabei spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle:

Zum einen kommt es zu Erfolgserlebnissen. Der Betroffene erfährt, dass er etwas leisten kann und kommt so zu mehr Selbstbewusstsein. Zudem kommt man auf andere Gedanken, kann Musik oder ein Hörbuch dabei hören und so richtig abschalten.

Bei körperlicher Bewegung setzt der Körper zudem vermehrt Glückshormone frei. Es kommt dabei nicht darauf an, an die körperlichen Grenzen zu gelangen. Radfahren, Spazieren gehen oder Walken eignen sich gut, um Sport als Element der Depression Therapie in den Alltag zu integrieren. Wichtig, um Erfolge zu spüren, ist hier eine Regelmäßigkeit. Sie sollten mehrmals pro Woche für körperlichen Ausgleich sorgen.

 

Leitsatzarbeit im Rahmen der Depression Therapie:

Eine vielfach angewendete Methode der Verhaltenstherapie ist die Leitsatzarbeit. Hierbei geht es darum, zu hinterfragen, welche Leitsätze das eigene Leben bestimmen. Nach welchem Motto leben und handeln wir?

Oftmals sind diese Leitsätze ausschlaggebend für Unzufriedenheit und Selbstzweifel. Das Lebensmotto eines perfektionistisch veranlagten Menschen könnte etwa „Ich muss alles perfekt machen. Die Hilfe anderer ist dabei nicht notwendig“ lauten. Dies führt dazu, dass es zu Situationen der Überforderung kommen kann. Die Person gerät an ihre Grenzen, kann die Aufgaben nicht mehr bewältigen. So wird aus dem Leitsatz ein Leidenssatz. 

In der Verhaltenstherapie ist es das Ziel, diese Leitsätze umzuformulieren: „Ich erledige meine Aufgaben so gut ich kann. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, können andere Menschen mir helfen.“ 

Sich des eigenen Leitsatzes bewusst zu werden, ist mit etwas Anleitung auch selbständig durchführbar. Die Leitsatzarbeit ist auch Teil des von VTON angebotenen Online Seminars zur „Stressbewältigung und Burnout Prävention“. 

Liegt bereits eine psychische Erkrankung vor, ist therapeutische Hilfe aber notwendig und empfehlenswert.

 

Depression Therapie: Was können Angehörige tun?

Ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung depressiver Störungen ist die Tatsache, dass sich Betroffene von ihrem Freundes- und Familienkreis abgrenzen und sich zurückziehen. Das Aufrechterhalten von sozialen Kontakten ist aber enorm wichtig für den Therapieerfolg.

Besonders dann, wenn der Betroffene noch nicht zu der Einsicht gekommen ist, dass er Hilfe braucht, ist es wichtig, dass Freunde und Familie ihm Sicherheit geben. Vorwürfe sind absolut fehl am Platz. Trotzdem sollten Sie Ihre Gefühle offen aussprechen. Ermutigungen zu kleineren Aktivitäten können ebenfalls hilfreich sein. Dabei sollten Sie aber darauf achten, den Betroffenen nicht zu überfordern.

Wenn in Ihrem Umfeld eine Person unter Depressionen leidet, kann es auch für den Angehörigen ratsam sein, den Rat eines Therapeuten oder Arztes zu suchen.

 

Depression Therapie vorbeugen durch Prävention

Um die Entwicklung einer Depression zu verhindern, ist es sinnvoll, präventiv tätig zu werden. Je nach Ursache der Depression kann das Beherzigen einiger Tipps die Gefahr bereits minimieren, an Depressionen zu erkranken und somit der Notwendigkeit einer Depression Therapie vorbeugen.

 

Soziale Kontakte:

Die Pflege von sozialen Kontakten ist eine wichtige Maßnahme, um sich vor depressiven Leiden zu schützen. Abschalten, Spaß haben aber auch private und ernste Gespräche helfen dabei, Stress abzubauen und die eigenen Probleme reflektieren zu können. Fehlgedanken und Fehlverhalten kann so bereits frühzeitig erkannt und korrigiert werden.

 

Zeit für sich selbst:

Ebenso wichtig wie der Umgang mit netten Menschen ist es aber auch, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Nehmen Sie sich nach Möglichkeit am Wochenende ohne schlechtes Gewissen eine Auszeit von aller Hektik um Sie herum. In dieser Zeit kann auch ruhig das Telefon abgestellt werden. 

 

Bewegung:

Körperliche Ertüchtigung ist nicht nur für den Bewegungsapparat wichtig: Auch die Psyche profitiert von regelmäßiger Bewegung. Stresshormone können schneller abgebaut werden und Glückshormone werden freigesetzt.

Zweifach gut tut uns übrigens Sport an der frischen Luft, denn Tageslicht wirkt sich ebenfalls positiv auf unseren Hormonhaushalt aus.

 

Online Seminar:

Das von VTON entwickelte Online Seminar „Stressbewältigung & Burnout Prävention“ richtet sich an alle Menschen, die sich vor stressbedingten Leiden und den Folgeerkrankungen einer zu hohen Stressbelastung schützen wollen. Als zertifizierte Primärprävention eignet es sich für alle, die noch keine Diagnose eines Arztes oder Therapeuten erhalten haben und bisher keine eindeutigen Symptome einer Stressbelastung aufweisen.

Es handelt sich somit nicht um eine Depression Therapie, sondern um eine reine Präventionsmaßnahme.

Die Inhalte des Online Seminars stammen von den Experten des VT Falkenried in Hamburg und basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Verhaltenstherapie.

Das Online Seminar ist nach §§ 20 und 20a SGB V zertifiziert, sodass die Kosten von allen gesetzlichen Krankenkassen rückerstattungsfähig sind. 

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