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Depression Symptome

Die Ursachen für die Entwicklung einer Depression können sehr unterschiedliche sein. Meist ist es eine Wechselwirkung zwischen genetischen und psychischen Einflüssen, die sich gegenseitig verstärken. Wie genau diese Einflüsse aussehen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Aus diesem Grund gibt es auch keine klare Definition der Depressionserkrankung mit einer Auflistung aller auftretenden Depression Symptome. So unterschiedlich die Ursachen, so verschieden sind auch die Depression Symptome. Doch obwohl die Ausprägung bei jedem Betroffenen unterschiedlich sein kann, lassen sich dennoch einige typische Charakteristika erkennen.

 

Physische Depression Symptome

Physisch erkennbar ist die Erkrankung oft durch eine unerklärliche Erschöpfung und Müdigkeit. Häufig kommen Schlafprobleme und innere Unruhe als Depression Symptome hinzu. Diese können sich sowohl in Einschlafschwierigkeiten wie auch Durchschlafproblemen widerspiegeln. Auch frühmorgendliches Erwachen ist ein Anzeichen einer möglichen depressiven Erkrankung.  

Weitere Depression Symptome sind zudem Appetitlosigkeit, die sich schließlich oft auch in einer Gewichtsabnahme widerspiegelt und, in Ausnahmen, starkes Hungergefühl, sodass es auch zu einer Gewichtszunahme kommen kann. Das sexuelle Interesse nimmt ab, kann sogar zum Stillstand kommen.

 

Psychische Depression Symptome

Menschen, die an Depressionen leiden, sind oft niedergeschlagen, durchleben Gefühle der Trauer und Traurigkeit, sind melancholisch und niedergeschlagen. Auch in Zeiten positiver Erlebnisse oder Situationen, in denen positive Ereignisse stattfinden, empfinden sie Freudlosigkeit und sind desinteressiert. Schlechte Laune und Trübsinn werden zum Dauerzustand. Zudem verspürt der Betroffene eine emotionale Lähmung, ist antrieblos und zugleich von quälender innerer Unruhe betroffen. Das Treffen von Entscheidungen, auch wenn sie noch so klein und unbedeutend erscheinen, fällt den Betroffenen sehr schwer. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. Sie haben Schwierigkeiten, sich Dinge zu merken.

In Folge dieser Depression Symptome leiden sie dann auch unter einem geringen Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen nimmt ab. Zugleich machen sie sich Selbstvorwürfe und haben Schuldgefühle. Dies kann bis zu Gedanken an und über den (eigenen) Tod führen. Die Depression kann bis zur Lebensmüdigkeit und konkreten Suizidplänen führen.

 

Depression Symptome bei manisch-depressiven Erkrankungen

Bei Depressionen ist zu unterscheiden zwischen einer monopolaren und einer bipolaren Depression. Die zuvor benannten Depression Symptome sind für beide Arten charakteristisch. Die meisten sind von einer monopolaren Störung betroffen, die sich ausschließlich durch die benannten Depression Symptome auszeichnet. Im Gegensatz dazu kennzeichnet sich die bipolare Depression, auch manisch-depressive Erkrankung genannt, durch einen schnellen Wechsel verschiedener Phasen. In den depressiven Phasen lassen sich die soeben benannten Depression Symptome erkennen. Vor allem die Antriebslosigkeit tritt als Symptom auf. Die manischen Phasen jedoch lassen auf ein scheinbar konträres Krankheitsbild schließen. In diesen Phasen durchleben die Betroffenen eine unangemessene Euphorie, sind aufgekratzt und aufgedreht. Im Gegensatz dazu kann aber auch zu Gereiztheit und übersteigerten Wutausbrüchen kommen.

Ein weiteres Depression Symptom bei manisch-depressiver Erkrankung ist das ausgeprägte Redebedürfnis. Sie reden oft sehr schnell, haben ein starkes Mitteilungsbedürfnis. Sie lassen sich jedoch auch schnell ablenken und können sich nur schwer konzentrieren. Hinzu kommt, dass sie sich selbst aber überschätzen und ihre eigene Leistungskraft falsch einschätzen.

Auch im Umgang mit Geld fehlt den Betroffenen das Verantwortungsbewusstsein. Negative Folgen, beispielsweise bei Verträgen, bleiben unberücksichtigt.

In einigen Fällen kommt es in den manischen Phasen zu Halluzinationen. Die Betroffenen hören Stimmen, haben den Eindruck von etwas Großem geleitet zu werden oder fühlen sich selbst zu Höherem berufen. Der Übergang zwischen den einzelnen Phasen ist sowohl für den Betroffenen als auch für sein soziales Umfeld sehr belastend. Suizidgedanken kommen bei manisch-depressiven Erkrankungen besonders häufig vor. Eine zügige Diagnose und Therapie ist unbedingt notwendig. Behandelt wird die Erkrankung meist mit Psychotherapie. In einigen Fällen kommt zudem eine medikamentöse Begleitbehandlung mit Antidepressiva zum Einsatz.

 

Depression Symptome behandeln

Wie man die Symptome einer Depression richtig behandelt, ist maßgeblich abhängig von den Ursachen der Erkrankung. So kann die Entwicklung einer Depression beispielsweise einerseits durch genetische Faktoren bestärkt werden, andererseits aber auch durch akute Schicksalsschläge oder Erlebnisse hervorgerufen werden. Des Weiteren ist die Behandlung davon abhängig, welche Form der Depression vorliegt. Die Depression Symptome sind zwar oft ähnlich, jedoch unterscheiden sich die Ursachen teilweise gravierend, wodurch unterschiedliche Therapieformen zur Behandlung notwendig werden.

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Oftmals kommt bei der Behandlung von Depressionen die kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz. Dieser speziellen Form der Verhaltenstherapie liegt die Tatsache zugrunde, dass unsere Gedanken unser Handeln bestimmen. Fehleinschätzungen und Fehlgedanken beeinflussen unser Handeln und Verhalten somit negativ. Sind diese falschen Kognitionen erfasst, können diese  umstrukturiert werden. Negative Gedanken werden somit durch positive ersetzt, wodurch ein Fehlverhalten vermieden werden kann.

Zur Veranschaulichung soll an dieser Stelle ein Beispiel dienen:

Ein Betroffener leidet unter Angst vor Menschenansammlungen. Diese Angst drückt sich durch Panikattacken, Herzrasen und Atemnot aus. Der Betroffene hat gelernt, dass er dieser Angst und den daraus folgenden Symptomen aus dem Weg gehen kann, indem er Menschenansammlungen meidet. Dies hat jedoch zur Konsequenz, dass er sein bisheriges Leben einschränken muss: Er kann nicht mehr an Aktivitäten seines Freundeskreises teilnehmen. Infolge dessen fühlt er sich ausgegrenzt und zieht sich weiter zurück. Erste Depression Symptome wie Niedergeschlagenheit, das Gefühl von Wertlosigkeit und Freudlosigkeit entwickeln sich. Die kognitive Verhaltenstherapie setzt am Punkt der Angst vor Menschenansammlungen an: Was genau bereitet dem Betroffenen Angst? Woraus ist diese Angst entstanden? Er wird lernen, dass von Menschenansammlungen per se keine Bedrohung ausgeht und die Angst lediglich durch seine Gedanken ausgelöst wird. Die Verkettung, die schließlich zur Depression geführt hat, kann also durchbrochen werden.

Auch bei manisch-depressiven Erkrankungen kommt diese Therapieform oft zum Einsatz.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist auch dann geeignet, wenn sich die Depression noch im Anfangsstadium befindet und das Leben noch nicht maßgeblich steuert. Zu diesem Zeitpunkt ist ein schneller Erfolg der Therapie besonders aussichtsreich, da das problematische Verhalten in seinen Strukturen noch nicht festgefahren ist und dadurch schnell wieder abtrainiert werden kann. Psychische Symptome wie mangelndes Selbstvertrauen, aber auch physische Probleme wie Schlaflosigkeit können gegebenenfalls mit Hilfe der verhaltenstherapeutischen Psychotherapie behandelt werden.

 

Tiefenpsychologie

Auch die tiefenpsychologische Behandlungsform kann helfen, Depression Symptome zu lindern und die Erkrankung zu heilen. Im Gegensatz zum verhaltenstherapeutischen Ansatz liegt hier die Annahme zugrunde, dass die Depression durch einen unbewussten inneren Konflikt ausgelöst wurde. Dieser Konflikt hat seinen Ursprung oftmals in der Kindheit oder Jugend und soll mithilfe der Therapie ins Bewusstsein gerufen werden, um ihn zu überwinden. Die Aufarbeitung kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit einer Kurzzeittherapie.

Bei einer starken Ausprägung der Depression Symptome ist meist eine zusätzliche Behandlung mit Antidepressiva notwendig.

 

Beide Therapieformen eignen sich zur Überwindung einer Depression. Der Erfolg ist aber abhängig von den individuellen Bedürfnissen. Zögern Sie nicht davor, verschiedene Therapieformen auszuprobieren, um das Verfahren und den Psychotherapeuten zu finden, bei dem Sie sich wohl und verstanden fühlen.

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