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Depression

Der Begriff der Depression leitet sich vom lateinischen deprimere – niederdrücken ab. Hierbei handelt es sich um eine psychische Störung. Das Leitsymptom ist Niedergeschlagenheit.
Obwohl die Depression gut therapierbar ist, wird nur jeder zweite Fall behandelt (Schätzung des WHO). Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich um die Krankheit, die zu den meisten Behinderungen und Fehlzeiten am Arbeitsplatz führt. Je nach Schwere der Erkrankung erfolgt die Therapie mithilfe von Antidepressiva. In weniger schwerwiegenden Fällen ist auch eine Psychotherapie ohne Begleitmedikation möglich.

Anders als durch den Sprachgebrauch des Wortes depressiv vermuten lässt, handelt sich keinesfalls um Stimmungsschwankungen oder eine einmalige Niedergeschlagenheit. Vielmehr ist die Depression eine behandlungsdürftige Krankheit, die einer   gründlichen Therapie bedarf und deren Symptome für den Betroffenen in keiner Weise steuerbar sind.

Depression - Online Prävention für Ihr UnternehmenDie Ursachen:

Die Ursachen einer Depression sind nur teilweise erforscht. Es wird davon ausgegangen, dass bei der Entwicklung mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu zählen biologische Ursachen, wie die genetische Anfälligkeit für Krankheiten,  Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung (also individuelle Verarbeitungsmuster), aber auch aktuelle belastende Ereignisse als Auslöser einer Depression.

Die Ursachen für depressive Beschwerden können auch einen körperlichen Ursprung haben. Um dies auszuschließen ist ein Besuch beim Facharzt sehr wichtig, denn nur dieser kann eine mögliche ernsthafte physische Erkrankung ausschließen. Dabei kann es sich um Erkrankungen des Nervensystems und Gehirns handeln. Hier kommen Demenz, Epilepsie, Multiple Sklerose oder etwa eine Hirnhautentzündung infrage. Auch hormonelle Funktionsstörungen, wie eine Schilddrüsenfehlfunktion, können der Auslöser für eine Depression sein.

 

Die Depression Symptome:

Menschen, die unter Depressionen leiden, fühlen sich niedergeschlagen, durchleben Gefühle der Traurigkeit, Melancholie und Niedergeschlagenheit. Auch in Zeiten von erfreulichen Erlebnissen oder Situationen, in denen positive Ereignisse stattfinden, empfinden sie Freudlosigkeit und Desinteresse. Schlechte Laune und Trübsinn werden zum Dauerzustand.

Körperlich äußert sich diese Erkrankung in unerklärlicher Müdigkeit und Erschöpfung. Betroffene haben Einschlaf- und Durchschlafstörungen, erwachen  häufig früh morgens. Sie leiden zudem unter Appetitlosigkeit, die sich schließlich auch in einer Gewichtsabnahme widerspiegelt. In seltenen Fällen kann es jedoch auch zu einer Gewichtszunahme kommen. Zudem verspürt der Betroffene eine emotionale Lähmung, ist antrieblos und zugleich von quälender innerer Unruhe betroffen. Das sexuelle Interesse nimmt ab, kann sogar zum Stillstand kommen. Es fällt den Betroffenen schwer, Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese nur sehr klein und für Außenstehende bedeutungslos sind. Sie können sich nur schwer konzentrieren und haben Schwierigkeiten sich Dinge zu merken. Sie leiden unter einem geringen Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen nimmt ab. Zugleich machen sie sich Selbstvorwürfe und haben Schuldgefühle. Ein weiteres Symptom ist der Gedanke an und über den (eigenen) Tod.  Die Depression kann bis zur Lebensmüdigkeit und konkreten Suizidplänen führen.

 

Risikofaktor Depression

Depressionen begünstigen zudem auch das Auftreten nichtübertragbarer Krankheiten. Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt können durch eine Depression ausgelöst werden. Andererseits können auch umgekehrt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs den Ausbruch deiner Depression verstärken und beschleunigen. Gerade diese Kombination aus Risikofaktoren und nichtübertragbaren Krankheiten verbindet die Zunahme der Leiden und Todesfälle.

 

Depression und Burnout

Oftmals fällt der Begriff der Depression auch in Zusammenhang mit dem Burnout Syndrom. Viele halten es sogar für ein und dasselbe. Bei genauerem Hinsehen sind jedoch einige gravierende Unterschiede festzustellen:

Für das Auftreten eines Burnouts lassen sich Ursachen herausfinden. Häufig liegen diese im beruflichen Kontext oder treten durch familiäre Probleme auf. Eine depressive Erkrankung hingegen kann ohne konkrete Ursache entstehen; sie ist sozusagen kontextfrei. Dies wirkt sich auch auf das Leben aus. Während Burnout oftmals nicht alle Lebensbereiche umfasst und auch unbeschwerte Phasen auftreten, ist die Depression allgegenwärtig.

Auch hinsichtlich der Symptome lassen sich Unterschiede feststellen. Während das Burnout Syndrom sich oftmals durch Müdigkeit, gleichzeitiger Unruhe und Reizbarkeit kennzeichnet, tritt dieses für außenstehende paradoxe Symptom bei Depressionen in den meisten Fällen nicht auf.

Häufig gipfelt sich die Burnout Erkrankung aber in einer schweren Depression. Es ist dann kaum noch unterscheidbar, unter welcher Krankheit der Betroffene leidet. Unter Umständen besteht zu diesem Zeitpunkt absolute Lebensgefahr; professionelle Hilfe muss hinzugezogen werden.

 

Manisch-depressive Erkrankung:

Eine manisch-depressive Erkrankung – auch bipolare Störung genannt – kennzeichnet sich durch entgegengesetzte Extreme in Stimmung, Motivation und Aktivität. Diese Extreme gehen weit über die üblichen Stimmungsschwankungen hinaus und machen ein geregeltes Leben kaum möglich. Für Außenstehende unkontrollierbar, wechseln sich hier Phasen von extremer Lebensfreude und schwerer Depression ab. Dabei sind die Phasen der Manie in der Regel mit einigen Wochen deutlich kürzer als die der Depression, die meist über mehrere Monate andauern.

Die Symptome treten dabei auf allen Ebenen der Kognition und des Verhaltens der Betroffenen auf.  So ist in Zeiten der Manie die Stimmung oft unbegründet heiter, der Betroffene ist sehr gesellig und auch sexuell aktiv. Zudem gehen in einigen Fällen Größenwahn und Realitätsverlust mit der manischen Phase einher. Es kann neben dieser klassischen Manie auch zu Phasen der gereizten Manie kommen, die sich im Besonderen durch zornige, gereizte Stimmung ausdrücken.

Die Einsicht für die Krankheit fehlt den Betroffenen, da sie sich nicht krank fühlen, sondern ihr Verhalten als normal befinden. Wird die manische Phase von der Depression abgelöst, werden die Betroffenen oftmals von großen Schamgefühlen bezüglich ihres Verhaltens geplagt. In diesen Phasen ist die Suizidgefahr des Betroffenen besonders hoch.

Die Ursachen für diese Erkrankung konnten noch nicht vollständig geklärt werden. Man geht davon aus, dass das Zusammentreffen verschiedener Faktoren (wie belastende Lebensereignisse; Tod eines Familienangehörigen, Trennung etc.) Auslöser ist. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit an einer bipolaren Störung zu erkranken scheinbar vererbbar. Aber auch Hormonumstellungen nach der Geburt eines Kindes oder Fehlfunktionen der Schilddrüse können ein Auslöser für die Entwicklung einer solchen Erkrankung sein.

Bei einigen Betroffenen ist eine Zwangseinweisung notwendig, um eine Eigen- und Fremdgefährdung zu verhindern. Diese Gefährdung muss jedoch richterlich bestätigt werden. Ist eine Krankheitseinsicht vorhanden, kann die manische Depression mithilfe der Psychotherapie und im Speziellen der kognitiven Verhaltenstherapie behandelt werden. Um die Therapie zu ermöglichen, ist zudem meist eine medikamentöse Behandlung notwendig.

 

Winterdepression

Bei der Winterdepression handelt es sich um eine Form der Depression, die in den dunklen Monaten  von Herbst bis Frühling auftritt (SAD: saisonal abhängige Depression). Die Ursache ist fehlendes Sonnenlicht: Die Hormone Melatonin und Serotonin werden durch Licht gesteuert und geraten in der dunklen Jahreszeit aus dem Gleichgewicht. Sonnenlicht lässt uns vermehrt Serotonin, das sogenannte Glückshormon, produzieren, was sich positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Das „Schlafhormon“ Melatonin wird hingegen vermehrt ausgeschüttet, wenn es dunkel ist. 

Die Anzeichen können sich in ihrer Intensität von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Depressionsformen, geht die Winterdepression nicht mit Appetitverlust, sondern meist mit einem vermehrten Verlangen nach Kohlehydraten und Süßem einher. Gemein mit anderen Formen sind Depression Symptome wie eine ständige Erschöpfung und Antriebslosigkeit.

Um diese Hormone wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, kann es Betroffenen helfen, sich während der Wintermonate möglichst oft an der frischen Luft zu bewegen. Denn auch durch Bewegung erhöht sich der Serotonin-Spiegel. 

Für Betroffene, die stark unter der Winterdepression leiden, kann es zudem hilfreich sein, sich sehr hellem Kunstlicht auszusetzen. Die Kosten für eine Lichttherapie werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

 

Postnatale Depression

Die postnatale Depression beschreibt Probleme und Verhaltensstörungen, die nach der Geburt eines Kindes entstehen. In den meisten Fällen entwickelt sich diese Form der Depression in den ersten Wochen nach der Entbindung - daher auch Wochenbettdepression genannt - kann aber auch schleichend innerhalb der ersten zwei Lebensjahre des Kindes entstehen. In der Regel sind Frauen betroffen, jedoch tritt die postnatale Depression in einigen Fällen auch bei Männern auf. 

Diese Depressionsform äußert sich sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene. Neben tiefer Traurigkeit, Freudlosigkeit, Ängsten und Zwangsgedanken kann es auch zu Zittern, Schwindel, Herzproblemen und Schmerzen kommen. 

Auch die Ursachen können sowohl psychisch als auch physisch bedingt sein: So kann zum einen die hormonelle Umstellung nach der Entbindung eine postnatale Depression auslösen, zum anderen kann aber auch die Erschöpfung aufgrund des gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus als Auslöser in Betracht kommen.

 

Altersdepression

Nach dementiellen Erkrankungen sind Depressionen die zweithäufigste psychische Erkrankung bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren. Oftmals bleibt die Altersdepression unerkannt, da die Symptome, wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und  Erschöpfung, von Betroffenen und Angehörigen oftmals als normale Begleiterscheinung des Alterns betrachtet werden.

Die Ursachen einer Altersdepression liegen darin begründet, dass dem Betroffenen Strategien fehlen, um die physischen und geistigen Einschränkungen im Alter zu bewältigen. Durch Berentung und einem damit einhergehenden Mangel an Aufgaben, zunehmenden körperlichen Beschwerden und Gedächtnisverlust fühlen sich die Betroffenen einsam, wertlos und leiden unter fehlender Anerkennung. 

Neben psychischen Anzeichen können auch physische Symptome mit der Altersdepression einhergehen: Mögliche körperliche Begleiterscheinungen sind beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. 

In der Depression Therapie von Altersdepressionen kommen im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie dieselben Strategien und Methoden wie bei jüngeren Betroffenen zum Einsatz.

Um sich vor einer depressiven Erkrankung im Alter zu schützen, können sportliche Aktivitäten, Hobbies und der Aufbau sozialer Beziehungen hilfreich sein. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten können in der Depression Prävention nützlich sein, da dem Betroffenen bewusst wird, dass er gebraucht und geschätzt wird.

 

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