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Burnout Therapie

Wenn Burnout bereits ausgebrochen ist, ist es notwendig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Burnout Prävention ist nicht mehr ausreichend, um dem Betroffenen zu helfen. Häufig wird angenommen, dass es ausreicht, in den Urlaub zu fahren, sich eine Auszeit zu gönnen, um der dauerhaften Erschöpfung zu entkommen. Dieser Glaube ist jedoch falsch, denn meist scheitern die Betroffenen schon bei dem Versuch sich zu entspannen.

Abschalten ist  nicht mehr möglich, wenn das Syndrom bereits durch Verhaltensmusters Teil des Lebens geworden ist. Da wird dann noch „nur ein kurzer Anruf“ ins Büro getätigt, nur „auf die eine E-Mail“ geantwortet. Spätestens jedoch nach der Auszeit fällt man in alte Verhaltensmuster und ist dem gleichen Stress ausgesetzt wie zuvor. Dabei ist nicht nur der äußere Stress die Ursache für Burnout. Die eigenen Verhaltens- und Denkmuster sind meist der eigentliche Grund für die Erkrankung. Um diese zu überdenken und zu überwinden, muss der Betroffene dies erkennen und sich einer professionellen Burnout Therapie unterziehen. Die Erkenntnis und Einsicht, dass eine Burnout Therapie notwendig ist, ist der erste Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität und Überwindung der Erkrankung.

Die Burnout Therapie wird speziell nach den Bedürfnissen des Erkrankten ausgerichtet und den individuellen Lebensmustern anpasst.

 

Verschiedene Arten der Burnout Therapie

Burnout Therapie - Stressbewältigung mit VTON

Bevor die Burnout Therapie beginnen kann, ist die Diagnose notwendig. Da die Symptome des Burnout Syndroms sehr vielseitig und individuell unterschiedlich ausgeprägt sind, ist auch die Diagnose oft nicht leicht. So unterschiedlich die Ursachen für die Erkrankung sein können, so unterschiedlich sind auch die Burnout Symptome. Daher erfordert die Diagnose Fingerspitzengefühl seitens des Experten, denn die Symptome sind oft ähnlich wie die einer Depression. Eine weitere Schwierigkeit der Diagnose stellt die Tatsache dar, dass die Erkrankung meist schleichend, oft über einen Zeitraum von mehreren Jahren, auftritt. Nur ein Burnout Experte kann hier die richtige Diagnose stellen. Die Burnout Therapie kann sowohl ambulant mit Therapeuten erfolgen oder auch stationär in einer Klinik. Welche Form der Burnout Therapie jeweils sinnvoll ist, entscheiden die Experten gemeinsam mit dem Betroffenen. Verbreitet ist die Verhaltenstherapie als Form der Psychotherapie. Aber auch Gruppen- oder Familientherapien sind möglich. In Kliniken und an Versorgungszentren sind oft auch Kombinationen von verschiedenen Therapieformen möglich. Die Verhaltenstherapie wird beispielsweise ergänzt durch Gruppengespräche, da der Austausch mit anderen Betroffenen nicht nur das soziale Bedürfnis des Mitteilens stillt, sondern auch zur Selbstreflexion dient. Auch werden hier Entspannungshilfen, wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation, erlernt.

Ist die Erkrankung so weit fortgeschritten, dass ein konstruktives Arbeiten an der Problemsituation nicht möglich ist oder durch die Symptome erschwert wird, so kann auch eine medikamentöse Begleitbehandlung zur Burnout Therapie sinnvoll sein. Hier kommen sogenannte SSRI Präparate zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Serotonin Aufnahme Hemmer, die den Effekt des Botenstoffes Serotonin verstärken sollen. Sie gehören zu den Antidepressiva. Diese Medikamente haben jedoch verschiedene mögliche Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Schlafstörungen, verminderte Libido sowie innere Unruhe.

 

Psychotherapie als Form der Burnout Therapie

Psychotherapie, und besonders Verhaltenstherapie, bietet eine gute Möglichkeit der Burnout Therapie. Ziel der Therapie ist die Stärkung des Selbstbewusstseins. Dabei werden durch verbale und nonverbale Kommunikation psychische, psychosomatische und emotional bedingte Krankheiten oder Leidenszustände behandelt. Hier können verschiedene Formen der Therapie sinnvoll sein. Als Burnout Therapie kommt zumeist die Verhaltenstherapie zum Einsatz. Dabei wird zunächst der bisherige Lebenswandels unter die Lupe genommen. Zusammen mit einem Therapeuten werden dann die Ursachen für die Erkrankung erforscht. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt aus dem Burnout. Die Selbstwahrnehmung soll gestärkt werden; der Betroffene soll lernen, mehr auf seinen Körper zu hören und achtsam mit ihm umzugehen. Persönliche Stärken werden herausgestellt und das Selbstbewusstsein gefestigt. Unterdrückte Stärken und Ressourcen sollen wiederbelebt und dadurch die Lebensfreude gestärkt werden. Des Weiteren sollen gemeinsam mit dem Therapeuten Kompetenzen ausgebaut werden, die es dem Betroffenen ermöglichen, Schritt für Schritt aus der Burnout Erkrankung zu gelangen.

 

Ziele der Burnout Therapie

Die Ziele der Burnout Therapie werden anhand der individuellen Faktoren bestimmt. Je nach Ursache für das Ausgebrannt sein, werden Maßnahmen festgelegt, die sowohl auf innere wie auch äußere Umstände des Betroffenen abzielen und dessen Lebenswert steigern sollen. Zu den inneren, persönlichen Umständen und Fähigkeiten gehören beispielsweise das Erlernen von Zeitmanagement, Stressmanagement, Achtsamkeitstraining, das Ausleben der eigenen Werte und auch die Work Life Balance. Der Betroffene soll sich selbst besser kennen lernen und die eigenen Stärken ausbauen. Dadurch wird das Selbstbewusstsein gestärkt.

Ebenso wie die innere Entwicklung des Betroffenen und die Arbeit an den persönlichen Ressourcen, zählt auch die Arbeit an und das Verständnis für die äußeren Faktoren zu den Inhalten. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, wie flexible Arbeitszeitmodelle oder auch berufliche Weiterbildungsmaßnahmen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Hinzu kommen andere Faktoren, die sich positiv auf die Arbeitsplatzgestaltung auswirken und sich gegebenenfalls mit den Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Betrieb regeln oder verbessern lassen. Neben den beruflichen Einflüssen zählt auch das soziale Umfeld zu den Umwelt-Faktoren, die in der Burnout Therapie behandelt werden. Burnout Betroffene isolieren sich oft von Freunden und Familie. Dem soll entgegengewirkt werden. Das soziale Netzwerk soll gestärkt werden.

 

Therapieverlauf

Die Burnout Therapie ist eine Leistung von gesetzlichen und privaten Krankenkassen und wird von klinischen Psychologen, Fachärzten der Psychotherapie sowie Heilpraktikern der Psychotherapie durchgeführt.

Die Dauer der Burnout Therapie ist hierbei ebenso wenig festgelegt wie die genauen Symptome. So wie sich die Burnout Symptome unterscheiden können, so variiert auch die Dauer der Burnout Therapie. Beim Burnout Syndrom handelt es nicht um eine Krankheit wie ein Schnupfen oder ein Knochenbruch. Bei psychischen Krankheiten gibt es keinen allgemeingültigen Heilungsplan. Je nach Therapieplan kann eine mehrwöchige stationäre Therapie einem wöchentlichen Therapietermin vorangehen. Bei einigen Betroffenen ist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität nach wenigen Monaten spürbar, bei anderen ist eine jahrelange Burnout Therapie notwendig.

 

Medikamentöse Behandlung

Eine Burnout Therapie kann unter Umständen auch eine medikamentöse Begleittherapie beinhalten. Dies ist davon abhängig, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Ist das Burnout bereits so weit fortgeschritten und die Symptome so stark ausgeprägt, dass eine Burnout Therapie in Form von Verhaltenstherapie allein nicht greifen kann, so sind gegebenenfalls Medikamente hilfreich, um einen Start zu ermöglichen.

Die bereits erwähnten Serotonin Aufnahme Hemmer, kurz SSRI, sind die am weitesten verbreiteten Antidepressiva und kommen auch bei Angststörungen und Zwangsstörungen zum Einsatz. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Wirkung erst nach einiger Zeit einsetzt, sodass diese Medikamente nicht in akuten Fällen eingesetzt werden können und eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum Voraussetzung für die volle Wirkungskraft des Mittels ist. Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schlafstörungen sind zwar möglich, jedoch treten diese meist nur zu Beginn der Einnahme auf und regulieren sich mit der Zeit.

Besonders bei ausgeprägten depressiven Symptomen ist die Einnahme eines solchen Medikamentes zur Burnout Therapie notwendig, um eine psychische Stabilisierung des Betroffenen herbeizuführen, sodass sich dieser auf die Therapie einlassen kann. Medikamente verringern lediglich die Symptome, sodass die eigentliche Ursache der Erkrankung nur durch eine Therapie erforscht und behandelt werden kann.

Medikamente können, müssen aber nicht, unterstützend zur Psychotherapie zum Einsatz kommen. Eine Therapie können Sie aber in keinem Falle ersetzen.

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