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Burnout Symptome

Ein großes Problem bei der Erkennung von Burnout ist die Tatsache, dass es nicht als Krankheit mit klar definierten Symptomen und Ursachen definiert ist. Trotzdem gibt es Anzeichen, die auf eine Erschöpfungsdepression hinweisen. Da sich psychische Erkrankungen auf alle Teile des Körpers auswirken können, sind Burnout Symptome sehr unterschiedlich und variabel. Es gibt sowohl körperliche als auch psychische Anzeichen für eine Erkrankung. Dabei ist zu beachten, dass bei weitem nicht alle Burnout Symptome bei den Betroffenen auftreten müssen. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stress und Erschöpfung, sodass kein eindeutiges Krankheitsbild definiert werden kann. Vielmehr treffen zum Teil nur wenige, auch nacheinander auftretende Symptome zu. In vielen Fällen ist eine Kombination der im Folgenden beschriebenen Symptome vorhanden.

 

Burnout Symptome bekämpfen mit VTONDie Schwierigkeit der Diagnose:

Aufgrund der Vielfalt an möglichen Burnout Symptomen und der Tatsache, dass häufig körperliche Symptome auftreten, die nicht offensichtlich einer psychischen Belastung zuzuschreiben sind, ist die Diagnose schwierig. Oft erfolgt zunächst die Diagnose einer physischen Krankheit, bevor die eigentliche Ursache erkannt wird. Aus diesem Grund wird die Krankheit oft nicht sofort erkannt; sie entwickelt sich oft schleichend und bleibt nicht selten viele Jahre unerkannt.

Risikofaktoren können sowohl äußere Umstände wie eine zu hohe Arbeitsbelastung, Stress am Arbeitsplatz oder fehlende Arbeitsplatzsicherheit sein, aber auch persönliche Faktoren, wie Perfektionismus oder übersteigerter Idealismus, können der Auslöser für die Entwicklung eines Burnout Syndroms und einer Depression sein.

 

Dimensionen der Burnout Symptome:

Burnout Symptome lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen. Die Beschwerden können sich sowohl körperlich, als auch durch mentale, soziale oder emotionale Warnsignale äußern.

Körperliche Symptome:

Die körperlichen Burnout Symptome äußern sich häufig durch Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ein allgemein schwaches Immunsystem und Tinnitus. Hinzu kommen häufig sexuelle Probleme als Burnout Symptom. Aber auch Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und Fieber können mögliche Indikatoren für ein Burnout sein. Da diese Symptome zunächst auf eine rein körperliche Krankheit hinweisen, ist die Diagnose auch für Allgemeinärzte oft nicht leicht.

Mentale Symptome:

Mentale Burnout Symptome drücken sich durch Konzentrationsstörungen, Pessimismus und Vergesslichkeit aus. Die Aufnahmefähigkeit und Kreativität der Betroffenen nimmt ab.

Soziale Symptome:

Soziale Burnout-Symptome äußern sich darin, dass die Betroffenen häufig den Freundeskreis vernachlässigen. Sie versuchen, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen und entwickeln eine Abneigung gegen ihr privates und berufliches Umfeld.

Emotionale Symptome:

Emotionale Warnsignale sind Misstrauen, Frustration, Versagensängste oder auch Schuldgefühle. Die Betroffenen sind schnell reizbar und begegnen vielen Lebensbereichen gleichgültig und entmutigt.

 

Maslach Burnout Inventory

Als gängiges Messinstrument zur Erfassung eines Burnout Syndroms gilt das Maslach-Burnout-Inventory, kurz MBI, das 1981 von Christina Maslach und Susan E. Jackson entwickelt wurde. Mithilfe von über 20 Fragen werden drei Dimensionen der Erschöpfungskrankheit erfasst.

Als erstes der Burnout Symptome ist die emotionale Erschöpfung zu nennen. Der Betroffenen fühlt sich müde, schlapp und kraftlos. Zudem sind sie leicht reizbar und antriebsschwach. Die Erschöpfung entwickelt sich aus einer großen körperlichen oder emotionalen Anstrengung.

Des Weiteren ist das Empfinden von Niederlagen und Misserfolgen eines der verbreitetsten Burnout Symptome. Den Betroffenen fehlt das Erleben von Erfolgen. Sie haben das Gefühl, trotz großer Anstrengung nichts erreichen zu können. Steigende Anforderungen (qualitativ und quantitativ) empfinden sie als unlösbar und schreiben dies einer persönlichen Ineffektivität wahr. Dies geht häufig einher mit der dritten Kategorie der Burnout-Symptome: Der Depersonalisierung. Aufgrund des Gefühls der Überforderung und Überbelastung distanziert sich der Betroffene von seinen Mitmenschen (Kollegen, Familie, Schülern, Kunden).

Häufig äußert sich dies in Gleichgültigkeit und sogar zynischem Verhalten gegenüber diesen Menschen. Die Betroffenen konzentrieren sich auf den sachlichen Aspekt der Beziehung, sodass eine unpersönliche Routine entsteht.

 

Phasen der Burnout Symptome

Bleiben Burnout Symptome unentdeckt und infolge dessen unbehandelt, kann dies zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen.

Da die Entwicklung von Burnout aber schleichend ist, suchen sich die Betroffenen meist erst spät – in vielen Fällen zu spät – professionelle Hilfe.

Aufgrund der Tatsache, dass sich Burnout nur schwer einem bestimmtem Ablaufschema zuordnen lässt, haben viele Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Psychiater den Versuch unternommen, die Erkrankung und die entsprechenden Burnout Symptome in Phasen zu unterteilen. Es muss berücksichtigt werden: Die Burnout Symptome lassen sich nicht 1:1 auf alle Betroffenen übertragen!

 

12 Phasen nach Freudenberger

Der Psychoanalytiker und klinische Psychologe Herbert Freudenberger hat in Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Gail North 12 Phasen des Burnouts aufgestellt, die anhand der Burnout Symptome den Verlauf skizzieren. Zu Beginn der Erkrankung in Phase eins setzen sich die Betroffenen selbst unter Leistungsdruck. Sie haben den Drang, ihr Können unter Beweis stellen zu wollen. Im zweiten Schritt durchleben sie ein extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können. In Folge dessen kommt es in Phase drei zu einer Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse. Sie überarbeiten sich und werden auch den sozialen Kontakten gegenüber nicht gerecht. In der nächsten Phase werden die eigenen Probleme beiseite geschoben und ignoriert. Die Betroffenen beginnen, an ihrem eigenen Leben und den eigenen Werten zu zweifeln. Auch Freunde und Hobbies werden kritisch betrachtet. Auf Grund dieser Zweifel reduziert sich der Umgang mit Freunden und Familie in Phase sieben auf ein Minimum. In Phase acht zieht sich der Betroffene weiter zurück. Annäherungsversuche von Freunden und Familie werden als Angriff verstanden.

Es folgt die sogenannte Depersonalisierung, bei der der Betroffene das Gefühl für die eigene Person und die eigenen Bedürfnisse völlig verliert. Daraus entsteht eine tiefsitzende Selbstverneinung.

Die Burnout Symptome der inneren Leere und Nutzlosigkeit gipfeln in Phase 10 nicht selten in Panikattacken und Angst. Der Betroffene versucht das ausgebrannt sein jedoch noch abzuwenden. Oft wird dies mittels Aufputschmitteln und Drogen versucht.

In der vorletzten Phase nach Freudenberger ist die Motivation, sich gegen das Gefühl der Nutzlosigkeit und Leere zu wehren, nicht mehr vorhanden. Der Betroffene leidet an einer Depression, will oftmals nur noch schlafen. Oftmals gehen erste Selbstmordgedanken mit der Depression einher.

Erfolgt zu diesem Zeitpunkt noch keine Burnout Therapie oder Behandlung, folgt die völlige Burnout-Erschöpfung. Oft bricht zu diesem Zeitpunkt auf das Immunsystem zusammen. Der Betroffene leidet an einer kompletten körperlichen und oftmals auch lebensgefährlichen Erschöpfung. Er sieht keinen Sinn mehr darin, weiterzuleben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss sich der Betroffene professionelle Hilfe suchen!

 

Dieses 12-Phasen-Modell nach Freudenberger ist weit verbreitet. Es existieren jedoch auch andere Modelle, die ebenfalls Burnout Symptome in aufeinanderfolgende Phasen unterteilen. In den meisten Fällen erfolgt diese Unterteilung in einem ähnlichen Muster, jedoch werden die einzelnen Phasen in allgemeineren Phasen zusammengefasst. Im Allgemeinen lassen sich die Burnout Symptome in drei Phasen untergliedern:

Zunächst herrscht Aktivität und Aggression vor. Der Betroffene hält sich selbst für unentbehrlich und ist auch sehr leistungsstark.

In Phase zwei können die Betroffenen den Leistungsstandard nicht aufrecht erhalten und werden zunehmend unzufrieden mit sich selbst. Sie werden passiver und ziehen sich zurück.

Zuletzt leiden die Betroffenen sehr stark unter dem Leistungsdruck. Oftmals wird die innere Leere begleitet von Süchten und Ängsten. Die Suizidgefahr ist sehr hoch, professionelle Hilfe ist dringend notwendig!

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