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Angst

Der Begriff der Angst meint ein Spektrum von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht. Das Gefühl der Angst zählt zu den Grundgefühlen des Menschen. Das bedeutet, dass dieses Gefühl ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz ist. Es ist in jeder Kultur zu finden. Angst wird in Situationen empfunden, die als bedrohlich gegenüber der körperlichen Unversehrtheit, des Selbstbildes oder der Selbstachtung eingestuft werden.

 

Angst und Angststörungen vorbeugen mit VTON

Dabei ist der Begriff der Angst eher negativ konnotiert. Die meisten Menschen verbinden mit ihr eine negative Gefühlsregung, die in Gefahrensituationen ausbricht und nur schwer kontrollierbar ist. Angst kann jedoch auch eine lustvolle Erfahrung sein. Je nach persönlicher Einschätzung und Risikobereitschaft ist Angst, etwa in Form des Thrills, eine allgemein positiv empfundene Gefühlsregung.

In der Evaluationsgeschichte hat Angst die Funktion eines Schutzmechanismus. Sie soll vor mutmaßlich gefährlichen Situationen schützen und zu schützenden Reaktionen, wie beispielsweise Flucht oder Angriff, veranlassen. Da die Folgen für eine Flucht geringer sind als die möglichen Gefahren eines Angriffs, ist der Körper in bedrohlichen Situationen meist auf Flucht programmiert. Angst ist also eine lebenswichtige und lebensrettende Funktion des Körpers. Für eine angemessene Reaktion darf Angst weder zu stark sein noch zu schwach. Leidet ein Mensch unter durch Angst entstandenen Blockaden oder Lähmungen, spricht man von einer Angststörung, die sich auch in Panikattacken äußern kann. Ist die vermeintliche Gefahr vorüber, vergeht die Stressphase und eine Entspannung tritt ein.

 

Symptome von Angst

So wie Angst verschiedene Ursachen haben kann, so kann sie sich auch auf verschiedene Weisen äußern. Die in diesem Abschnitt benannten Symptome sind solche, die als normale Körperreaktionen (also nicht krankhafte) Angst auftreten können. Ob es sich um eine reale Gefahr handelt, oder um eine phantasierte, ist dabei irrelevant.

Zu den körperlichen Reaktionen des Körpers gehören eine erhöhte Herzfrequenz sowie ein erhöhter Blutdruck. Die Atmung geht flacher und schneller. Bei vielen kommt Zittern, Schwitzen und/oder Schwindel als Symptom hinzu.

Die Aufmerksamkeit erhöht sich. Man wird wachsamer; die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht sich. Der Betroffene ist großem Stress ausgesetzt und es kann zu Übelkeit und Atemnot kommen.

 

Angststörungen

Die Grenzen zwischen normaler und übersteigerter Angst sind oft fließend. Bezieht sich die Angst auf eine konkrete Situation, wie zum Beispiel auf einen Zahnarztbesuch oder Flugangst, so ist dies zwar lästig und kann auch hinderlich sein, jedoch lassen sich relativ leicht Maßnahmen dagegen unternehmen. Es gibt jedoch auch Angstgefühle, die sich nicht einem bestimmten Auslöser zuordnen lassen. Belasten Ängste die Gefühlswelt des Betroffenen dauerhaft und haben diese drastische Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit, so ist es notwendig die Ursachen zu erforschen. Eine ernsthafte Angststörung könnte Hintergrund sein.

Menschen, die unter einer Angststörung leiden, leiden unter Angstanfällen, die sowohl in bestimmten Situationen auftreten können, aber auch scheinbar grundlos, wie aus heiterem Himmel auftreten können. Sie müssen lernen, Panikattacken bekämpfen zu können, um keine Angst vor der Angst zu entwickeln. Sonst meiden sie vermeintlich gefährliche Situationen, wie Menschenansammlungen, öffentliche Plätze o.ä.. Dies kann dazu führen, dass sie sich von ihrem sozialen Umfeld zurückziehen und ihr Leben nicht mehr alleine bewältigen können.

Neben Panikattacken können sich auch generalisierte Ängste zu Angststörungen entwickeln.

 

Bei der generalisierten Angst handelt es sich um eine Krankheit, bei der der Betroffene in einer ständigen Angst lebt, ohne, dass es dafür eine ersichtliche Ursache oder einen Auslöser gibt. Im Gegensatz zu Phobien, bei denen sich die Ängste auf konkrete Dinge oder Situationen beziehen, hat die generalisierte Angststörung große Auswirkungen auf den Alltag des Betroffenen. Meist ist hier zur Behandlung eine Psychotherapie notwendig. 

 

Ängste als Nebenwirkung

Ängste können auch durch die Einnahme verschiedener Mittel verursacht oder bestärkt werden. So können einige Medikamente Angstgefühle auslösen. Hierunter fallen vor allem Neuroleptika, Arzneien gegen die Parkinson-Krankheit, aber auch Antibiotika. Sollten Sie Angstgefühle als Nebenwirkung eines Medikamentes feststellen, sollten Sie in jedem Falle mit Ihrem Arzt darüber sprechen. 

Auch Alkohol und andere suchterzeugende Mittel können für Angstgefühle verantwortlich sein. Da Alkohol und Drogen in den Gehirnstoffwechsel eingreifen, verändern sie die Wahrnehmung. Angstzustände, Wahnzustände und schwere Depressionen können die Folge der Einnahme sein. Gleichzeitig kann es auch bei Entzug der Droge zu Angstzuständen kommen. 

 

Angst bekämpfen

Je nachdem, wie stark die Angst das Leben beeinträchtigt, ist es notwendig, diese zu bekämpfen. 

Angst ist ein körperliches Warnsignal, dass uns hilft, Gefahren zu erkennen und zu meiden. Es fällt uns deshalb schwer, trotz Angstgefühlen in eine uns bedrohlich erscheinende Situation hineinzugehen. 

Schaffen wir es nicht allein, den Instinkt zu überwinden, so kann eine psychologische Therapie erforderlich sein. In diesem Fall kommt die Verhaltenstherapie zum Einsatz, in der Fehlverhalten und Fehlgedanken überdacht und korrigiert werden. Es geht nicht nur darum, die Angstsymptome an sich zu reduzieren, sondern einen Umgang mit der Angst zu erlernen und Strategien zur Bewältigung von dieser zu entwickeln. Die Kosten für eine solche Therapie werden bei zutreffender Notwendigkeit von den Krankenkassen übernommen. 

 

Ängste selbstständig bekämpfen

Hat die Angst keine negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität, kann auch versucht werden, selbstständig gegen die Symptome und Ursachen vorzugehen. Körperliche Ursachen wie eine Schilddrüsenfehlfunktion oder auch psychiatrische Erkrankungen sollten jedoch zuvor von einem Arzt ausgeschlossen werden.    

In der Therapie wie in der selbstständigen Bewältigung ist der Grundsatz, dass Flucht und Vermeidung der angstauslösenden Situation der falsche Weg ist. Ebenso falsch ist es aber, eine Situation trotz enormer Angstzustände krampfhaft aushalten zu wollen. Auch dadurch können sich die Symptome verschlimmern. 

Stattdessen sollten Sie nur so weit gehen, wie es für Sie in der Angstsituation erträglich ist. Fokussieren Sie sich nicht zu sehr auf Ihre Angst. Versuchen Sie sich darauf zu konzentrieren, was um Sie herum und mit Ihnen selbst geschieht. Dabei geht es darum, sich nicht in die Angst hineinzusteigern, indem man sich ausmalt, was noch alles geschehen kann. Vielmehr geht es um das Hier und Jetzt: Wie fühlen sie sich? Warum fühlen Sie sich so? Wie fühlt sich die Haut an? Wie reagiert Ihr Umfeld? Versuchen Sie, die Situation wie ein außenstehender Beobachter wahrzunehmen. 

 

Sind Sie unsicher, können Ihre Angst nicht überwinden und sind in Ihrem Alltag durch diese eingeschränkt, sollten Sie sich an einen Arzt oder Therapeuten wenden. Dieser kann Ihnen sicherlich Tipps und Strategien erklären, mit denen Sie gegen Ihr spezielles Problem vorgehen können, wenn eine Therapie nicht notwendig ist. 

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